Woran erkenne ich ein gesundes Huhn?

Möchten Sie glückliche Hühner in Ihrem Garten scharren sehen? Eine Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sie bei guter Gesundheit sind. Aber woran können Sie erkennen, ob sich Ihre Hühner wirklich wohlfühlen? Die folgenden äußeren Merkmale geben Ihnen Aufschluss darüber, ob sich Ihre Hühner bei guter Gesundheit befinden.

1. Verhalten

An den Verhaltensweisen Ihrer Hühner können Sie schnell erkennen, ob sie sich bei guter Gesundheit befinden.
Das Fressverhalten eines Huhns ist bereits sehr aufschlussreich. Eine gesunde Legehenne mittlerer Größe frisst ungefähr 110 Gramm Futter am Tag. Außerdem trinkt ein Huhn auch ziemlich viel Wasser. Wasser ist übrigens auch zum Eierlegen notwendig.
Ein gesundes Huhn ist neugierig und ständig auf der Suche nach Futter. Ein Huhn ist von Natur aus immer am Scharren. Ein ungesundes Tier ist weniger lebhaft, sitzt ruhig da und wird sich schneller von den anderen absondern.
Ein gesundes Huhn nimmt auch regelmäßig ein Staubbad. Hühner tun dies, um ihr Gefieder sauber zu halten und eventuelle Parasiten im Federkleid zu bekämpfen. 
Zeigt Ihr Huhn ein abweichendes Verhalten? Dann kann es sein, dass sich Ihr Huhn nicht ganz wohlfühlt.

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2. Aussehen

Ihre Hühner dürfen nicht zu mager sein. Das können Sie selbst durch Anfassen kontrollieren. Das Brustbein auf der Vorderseite ist hierfür am besten geeignet. Abmagerung kann viele Ursachen haben, aber keine dieser Ursachen ist positiv.
Ein gesundes Huhn hat meistens ein glänzendes Federkleid, außer während der Mauser. Die Kehllappen und der Kamm sind bei den meisten Rassen tiefrot. Die Beine müssen schön gleichmäßig geschuppt und unbeschädigt sein.

3. Blutlaus: ein häufig vorkommender Parasit

Ein unter Hühnern weit verbreiteter Parasit ist die Blutlaus oder Rote Vogelmilbe. Diese Parasiten bringen Unruhe in den Stall, weil sie nachts Blut saugen. Über Tag verbirgt sich die Milbe in Ritzen und Spalten des Verschlags, zum Beispiel unter den Sitzstangen. Möchten Ihre Hühner nicht mehr auf den Stangen sitzen und bleiben nachts lieber stehen, ist das ein schlechtes Zeichen. 
Durch die Blutarmut werden die Hühner abmagern und der Kamm wird fahl. Sehr wahrscheinlich wird das Huhn auch keine Eier mehr legen. Sie werden auch beobachten können, dass die Federn rau und zerzaust aussehen. Haben Sie Blutläuse in Ihrem Hühnerstall entdeckt? Unternehmen Sie schnell etwas dagegen und machen Sie sich auf die Suche nach einem Spray zur Bekämpfung dieser Parasiten. 

hühner, federn

4. Was ist bei Ausbruch einer Krankheit zu tun? 

Sind Sie davon überzeugt, dass Ihr Huhn eine bestimmte Krankheit hat? Dann zögern Sie nicht lange, sondern kontaktieren Sie lieber gleich einen Tierarzt. Erst nach dem Rat eines Tierarztes können Sie sicher sein, dass Sie die richtigen Maßnahmen gegen eine bestimmte Krankheit treffen.

5. Aber kann ich Krankheiten bei meinen Hühnern vorbeugen? 

Selbstverständlich! Wichtig ist vor allem eine gute Hygiene im Hühnerauslauf und im Stall. Schlechte hygienische Bedingungen können zur Bildung von Schimmel und schlechten Bakterien im Lebensumfeld des Huhns führen. Dadurch haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Es ist also wichtig, den Stall sowie die Futter- und Trinknäpfe der Hühner regelmäßig zu säubern und zu desinfizieren.

Außerdem sind ausreichend sauberes Trinkwasser und täglich frisches Hühnerfutter wichtig, um Ihre Hühner in bester Verfassung zu halten. 

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